News 2021-05-05

Willkommenskultur in Heitersheim

BIM weist wahrheitswidrige Vorwürfe der Investoren zurück

Die Bürgerinitiative Malteserschloss hat sich immer für eine sozial orientierte Nutzung des Malteserschlosses eingesetzt. Unter anderem wollte und will sie erreichen, dass die dort untergebrachten Flüchtlinge bleiben können. Der von C. Hodeige geäußerte Vorwurf, in Heitersheim fehle die Willkommenskultur, entbehren jeder Grundlage.

Der Vorwurf der Investoren richtet sich gegen alle Mitglieder der Bürgerinitiative. „Damit werden pauschal über 200 Menschen als Fremdenfeinde abgestempelt – diese haltlose Unterstellung entlarvt sich selbst“, stellt der Vorsitzende Zsolt Pekker fest. Die BIM vertritt seit jeher die Prinzipien Toleranz und Weltoffenheit. Es ist immer ihr ausdrückliches Ziel gewesen, in einem öffentlich genutzten Schloss Menschen aus aller Welt und aus allen sozialen Schichten willkommen zu heißen.

Behauptungen ohne faktische Grundlage
„Wer in den Publikationen der BIM oder in den öffentlichen Äußerungen des Vorstands einen einzigen unsachlichen Angriff auf eine Person oder eine einzige auch nur annähernd fremdenfeindliche Äußerung belegen kann, erhält eine Kiste Wein und eine persönliche Entschuldigung von mir“, sagt Zsolt Pekker. „Dieses Versprechen habe ich übrigens schon vor anderthalb Jahren abgegeben – bis heute hat sich niemand gemeldet.“

In der Presseerklärung zum Rückzug der Schlossgesellschaft werden der BIM unter anderem Verleumdungen gegen die Gesellschafter als Personen sowie Xenophobie und „die Verfolgung knallharter eigener wirtschaftlicher Interessen“ vorgeworfen. Die BIM weist darauf hin, dass es keinerlei faktische Grundlage für diese verunglimpfenden Behauptungen gibt.

Besonders absurd ist es, wenn ein profitorientiertes Unternehmen der BIM ‚eigene wirtschaftlichen Interessen‘ unterstellt. „Alle von uns vorgeschlagenen Eigentumsmodelle schließen privaten Profit kategorisch aus. Wir wollen erreichen, dass das Schloss in öffentlichem Eigentum sozial genutzt wird. Jede Art von Immobilienspekulation muss ausgeschlossen sein, ebenso eine profitorientierte Nutzung des Ensembles.“

Verflechtungen mit KP Chinas aufgedeckt
Der BIM-Vorsitzende geht auch den Vorwurf des Investorensprechers Hodeige ein, die BIM hätte die „politische Großwetterlage, die ein solches Projekt nicht gerade fördere, unseriös instrumentalisiert“. Auch diese Aussage ist nicht nachvollziehbar. Im Hinblick auf die Investoren sind sehr viele Fragen offengeblieben. „Die BIM hat in den letzten Monaten intensiv recherchiert, um diese Wissenslücken zu füllen. Wir haben unter anderem die enge Verflechtung der Investoren mit Staat und Partei in China aufgedeckt und dabei ausschließlich über solide belegte Fakten informiert.“

Die BIM möchte an dieser Stelle auch auf die überregionale Berichterstattung hinweisen. So ordnet zum Beispiel das Redaktionsnetzwerk Deutschland die Vorgänge rund um das Malteserschloss treffend in einen größeren Zusammenhang ein.